CBAM

CO2-Grenzausgleichssystem

CBAM-Carbon-Border-Adjustment-Mechanismus

CBAM-Compliance lückenlos gesichert

Das CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) verändert derzeit den globalen Handel. Importeure von betroffenen Gütern wie Aluminium, Zement, Stahl, Eisen, Wasserstoff, Düngemitteln und Strom müssen die in ihren Produkten enthaltenen Emissionen angeben und CBAM-Zertifikate abgeben, die diesen Emissionen entsprechen.

Im Gegensatz zu anderen Berichterstattungsvorschriften schafft CBAM eine direkte finanzielle Verpflichtung, die an den EU-Kohlenstoffpreis gekoppelt ist. Daher sind fundierte Daten, prüfungsfähige Nachweise und die Einbindung der Lieferanten unerlässlich. Die Supply-Chain-Risikomanagement-Plattform SUPPLIERASSURANCE von NQC unterstützt Unternehmen bei der Verwaltung dieses Prozesses, von der Erfassung der Lieferantendaten bis hin zur Berechnung und Einreichung der Zertifikate.

 

Die Konsequenzen der Nichteinhaltung der Kohlenstoffvorschriften

89 Mrd.
Im Jahr 2024 belief sich der Wert der in die EU eingeführten Waren, die unter das CBAM fallen, auf 89 Milliarden Euro. Selbst kleine Fehler in den Emissionsdaten können erhebliche finanzielle Risiken nach sich ziehen.
76 %
der Verbraucher geben an, dass sie keine Produkte mehr von Unternehmen kaufen würden, die sich nicht umweltfreundlich verhalten. Die Nichteinhaltung von Vorschriften birgt sowohl Strafen als auch Reputationsschäden.
72 %
der Verbraucher sind bereit, höhere Preise für nachhaltig hergestellte Produkte zu akzeptieren. Eine präzise, nachweisbare Berichterstattung über Emissionen ermöglicht es Unternehmen, die Präferenz und die langfristige Treue ihrer Kunden zu sichern.

CBAM-Compliance: Was Importeure und Lieferanten wissen müssen

Mit dem CO2-Grenzausgleichssystem (CBAM) wird ein Preis auf die in EU-Importen enthaltenen CO2-Emissionen erhoben. Importeure müssen Zertifikate erwerben, die den gemeldeten Emissionswerten entsprechen – basierend auf dem EU-CO2-Preis, der in den vergangenen Jahren zwischen 50 € und über 100 € pro Tonne lag. Unpräzise oder lückenhafte Lieferantendaten können die Zertifikatskosten erheblich erhöhen, Sanktionen auslösen und den Zugang zum EU-Markt gefährden. In diesen FAQs erfahren Sie, welche Waren betroffen sind, welche Nachweise erforderlich sind und wie Unternehmen finanzielle Belastungen sowie Reputationsrisiken proaktiv minimieren können.

Ein strukturierter Weg zur CBAM-Compliance

SUPPLIERASSURANCE, die Plattform von NQC für Lieferkettenrisiken, vereinfacht CBAM, indem sie Unternehmen durch jeden Schritt des Prozesses führt. Von der Identifizierung von Waren, die in den Geltungsbereich fallen, über die Berechnung von Zertifikatskosten bis hin zur Erstellung von auditfähigen Berichten bietet die Plattform einen vollständigen Workflow, der Risiken und Aufwand reduziert.
Identifizierung

Identifizierung

Innerhalb des ASSURE-Moduls von SUPPLIERASSURANCE bestätigt das EU Carbon Border Adjustment Mechanism Assessment (CBAMA), welche Waren unter Verwendung der Codes der Kombinierten Nomenklatur (KN) unter CBAM fallen. Es kartiert Lieferanten und sammelt Stücklistendaten, um Inputs und Vorprodukte zu erfassen.

Berechnung

Berechnung

Das CBAMA leitet Lieferanten an, Aktivitätsdaten wie Energieverbrauch, Kraftstoffverbrauch und Prozessemissionen bereitzustellen. Es werden anerkannte Emissionsfaktoren angewendet, um den CO2-Ausstoß in jeder Produktionsphase zu berechnen und die mit dem EU-Emissionshandelssystem verbundenen Zertifikatskosten zu ermitteln.

Berichterstattung

Berichterstattung

ASSURE ermöglicht es mittels CBAMA, EU-konforme Erklärungen automatisch zu erstellen und direkt über eine API an das CBAM-Register zu übermitteln. Dank vollständiger Prüfspur und integrierter Lieferantennachweise wird Compliance nicht nur erfüllt, sondern nachweisbar und belastbar dokumentiert.

CBAM-Leitfaden-2025

Ihr Leitfaden zur Einhaltung der CBAM-Richtlinien

Laden Sie unseren CBAM-Leitfaden herunter, um zu erfahren, welche Waren in den Anwendungsbereich fallen, welche Daten Importeure bereitstellen müssen und wie die Zertifikatskosten berechnet werden. Der Leitfaden erklärt die Verordnung in einfacher Sprache und beschreibt die Schritte, die Unternehmen heute zur Vorbereitung unternehmen können.

Häufige Fragen

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